Allgemeine Informationen
Endecke dich wild und kraftvoll, aber auch als sanftes, verspieltes Wesen.
Seiteninhalt: Übungen bei Angst, Scham, Schmerzen beim Sex oder Erektionsstörungen!
Übungen bei Angst, Scham, Schmerzen beim Sex oder Erektionsstörungen!
Möchtest du deinem Partner:in ein Geschenk machen:
Erlebe die beruhigende Atmosphäre, die Haut und die Nähe neu. Berührung schenkt Geborgenheit, das Gefühl geliebt zu werden, gemeinsame Zeit, nichts tun müssen und eine liebevolle Annäherung.
Dazu Experimente zur kreativen Gestaltung:
Gönnt euch gemeinsame Zeit z.B. eine halbe Stunde in der ihr nicht gestört werdet. Gestaltet eure Umgebung kreativ und angenehm. Achtet auf ausreichend Wärme, Kerzen, sanfte Musik, gedämpftes Licht, Futon, Decken und Kissen, ... . Lege dir Utensilien wie eine Augenmaske, Federn, Felle, .. parat und stelle eine Uhr dazu. Nutzt die Übungen einzeln oder gemischt, je nach Wunsch und Zeit. Der Kreativität und Überraschung sind hier keine Grenzen gesetzt.
Gerne könnt ihr euch vorher einschwingen - gemeinsam atmen, seufzen, Gähnen, Recken und Strecken, Meditieren, in die Augen schauen. Tausche aus, wie es dir gerade geht, was gerade gut tun könnte - eine Massage des Rückens, der Hände, des ganzen Körpers, .. . Vereinbart eine Zeitspanne. Wichtig ist, dass die Begegnung entspannt und ohne Druck stattfindet.
Als Nehmende:r: Atme bewusst und spüre dich. Vereinbare wo und wie du berührt werden möchtest.
Als Gebende:r: Sei für den Empfangenden da. Berühre liebevoll und achtsam und halte die Grenzen ein. Stimuliere dein Gegenüber nicht und folge nicht dem Ziel des Orgasmus.
Nehme wahr: Was fühlst du? Was denkst du? Was ist angenehm oder unangenehm und zeige dich damit.
Beende die Übung und lass den anderen nachspüren.
Tauscht euch aus und wechselt dann.
Erstens:
In deiner Wohnung findest du bestimmt ein zartes Tuch, Federn oder Felle. Lege sie bereit. Du kannst das Tuch über den Partner:in legen und es gaaaanz langsam über den Körper ziehen. Spiele mit dem Tuch, den Federn und den Fellen. Nutze auch deine Haare, deine Haut, deinen Atem, deine Haut und deine Hände um intensive, sinnliche, prickende Empfindungen auszulösen.
Wenn du magst, reibe die Hände, damit sie schön warm sind und lege sie auf den Körper ab. Lange Striche mit Puder oder Öl runden die Berührungseinheit ab.
Zweitens:
Meist berühren sich Paare gleichzeitig. Probier doch mal aus, wie es ist, wenn du dich entspannst, während du bekommst. Verwöhnt euch abwechselnd und erlebt eine intensive Zeit zusammen. Wichtig dabei ist, dass du wirklich präsent bist und für dein Gegenüber da bist.
Drittens:
Berühre und verwöhne jede Stelle des Körpers. Besuche und beachte Stellen, denen du sonst nicht so viel Aufmerksamkeit gibst, wie z.B. die Kopfhaut, den Nacken, die Achseln, die Fingerzwischenräume, die Leisten, die Innenseiten der Oberschenkel, die Zehenzwischenräume, .. . Berühre den gesamten Körper – beginne z.B. mit der rechten und dann mit der linken Körperhälfte. Streiche vom Kopf bis zu den Zehen. Mache immer wieder lange Striche über den ganzen Körper, als wolltest du sagen „das gehört alles zu dir“. Nach der Hälfte der Zeit, bitte deinen Liebste:n sich umzudrehen. Wenn es passt, lege dich zum Abschluss auf den Rücken des Nehmenden, löse deine Körperspannung und atmet gemeinsam.
Viertens:
Berühre mit leichter und lockerer Hand. Sei langsam und spüre die Landschaft des Körpers. Nimm ganz genau wahr, wo deine Finger sind und was du spürst.
Fünftens:
Nimm Wünsche und Anregungen des Nehmenden bereitwillig auf, ohne zu diskutieren. Vielleicht möchte sie/er mit Trauben gefüttert werden, die Haare gekämmt, gehalten werden oder die Füße massiert bekommen. (Falls etwas dabei ist, was du nicht magst, darfst du natürlich nein sagen.)
Sechstens:
Als Möglichkeit kannst du z.B. die Sinne öffnen. Verbinde die Augen, flüstere etwas Liebes ins Ohr, lasse Früchte oder Schokolade riechen und schmecken, verwöhne die Haut mit Fellen, Seidentüchern und Federn. Probiere unterschiedliche Arten der Berührung - leicht oder fest, mit den Fingerspitzen klopfen oder überraschend kratzen, puste, .. sei kreativ. Oberarme Oberschenkel und Po lieben auch einmal festere Berührung mit dem Handballen, Daumen oder Unterarm Ich empfehle dir, immer wieder ruhige Zeiten einzulegen - wo du deine Hand auf dem Kreuzbein oder auf dem Bauch einen Moment liegen lässt. Wenn du magst, bewege die Arme, die Beine, die Finger und lass dein Gegenüber nachspüren.
Siebtens:
Es gibt kleine wohlige Überraschungen. Du kannst zum Beispiel mit einer kleinen Tomate kühle Impulse setzen. Nutze z.B. eine Weihnachtskette für einen besonderen Effekt. Du kannst auch kleine Wassertropfen sprühen oder mit einem Fächer kühle Luft fächern. Welche sonstigen Highlights fallen dir ein?
Achtens:
Die Vorderseite des Körpers ist emotional offener und empfindsamer. Berühre das Gesicht, den Bereich unter dem Schlüsselbein, die Seiten des Brustkorbs und die Brüste ohne Stimulation. Wandere runter zum Bauchraum und streiche im Uhrzeigersinn den Bauch aus. Mache lange Striche runter zu den Füßen und lass deine Finger über den gesamten Körper gleiten. Ziehe dabei den Genitalbereich und die Brüste absichtslos mit ein.
Wichtig: Kläre vorher ab, ob das gewünscht wird. Vermeide sexuell zu stimulieren und gib dem Anderen Zeit und Raum, sich im „Hier und Jetzt“ wahrzunehmen.
Viel Freude damit
Und wenn du magst - hier noch eine kleine Übung für die nächten Tage, für deine positive sexuelle Erinnerung:
Gönn dir bewusst Zeit - für dich oder auch mit deinem Partner/in.
Erinnere dich an ein sinnliches, intimes und sexuelles Erlebnis, dass sich für dich angenehm angefühlt hat.
Frage dich ohne Bewertung:
-
Wie war die Stimmung in diesem Moment?
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Wie hat sich dein Körper gefühlt?
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Warst du offen, weich, entspannt, ruhig, präsent?
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Wie war die Umgebung? (Ort, Kerzen, Musik)
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Hast du dich sicher und geborgen gefühlt?
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Welche Berührungsqualitäten, Gerüche, Umgehensweisen waren wichtig?
-
Warst du aktiv oder empfangend – oder beides?
Erinnere einfach und sammel Informationen über dich. Dein Körper zeigt dir hier sehr klar, was er braucht, um sich zu öffnen.
Eine Einladung an dich:
Dein Nervensystem ist bereit neu zu lernen.
Stell dir vor, du erlebst mehr Verbindung zu dir selbst. Deine Körperwahrnehmung verstärkt sich. Statt zu funktionieren nimmst du dich wahr und folgst endlich deinem Herzen.
Deine Lebendigkeit ist Lebensenergie, Wahrheit, Freude und vor allem Lust aufs Leben.
Wenn du spürst, dass du dich bewusst für dich entscheiden möchtest, sei herzlich Willkommen - egal ob im 1:1 oder im Seminar.
Du bist es wert.
Alles Liebe
Angelika
Internet und Kontakt
Raum für ganzheitliche Entwicklung und sexuelle Heilung
Angelika Kunjan, Heilpraktikerin, Sexualtherapie & Körperarbeit, Kontakt: 01 60 / 99 75 95 28